Leasing

LeasingJuristisch gesehen ist Leasing eine "Gebrauchsüberlassung eines Investitionsgutes auf Zeit gegen Entgelt". Unternehmerisch gesehen ist Leasing eine alternative für Investitionen. Darüber hinaus ist Leasing zudem noch ein Instrument der strategischen Unternehmensführung.

  • Leasing umfasst Komponenten der Finanzierung, zumal - je nach Vertrags-Art - der Erwerb des Leasing-Gegenstandes nach Ablauf der Grund-Leasingzeit von Anfang an ausdrücklich angeboten wird.
  • Die Investitionsentscheidung trifft bei der Miete der Vermieter. Beim Leasing wählen Sie aus, welches Objekt angeschafft werden soll und wer es liefert.
  • Die Verwaltung und Instandhaltung liegt bei der Miete in den Händen des Vermieters. Beim Leasing agieren weitgehend Sie wie ein Eigentümer. Sie stellen beispielsweise selbst die erforderliche Wartung des Leasing-Objektes sicher und wählen aus, wo notwendige Versicherungen abgeschlossen werden. Sie können diese Aufgaben jedoch auch an die Deutsche Leasing übertragen.
  • Weil Leasing-Objekte bei der Leasing-Gesellschaft bilanziert werden und nicht beim Nutzer und Leasing-Raten steuerlich abzugsfähige Betriebsausgaben sind, stellt Leasing für Sie ein bilanz- und finanzstrategisches Steuerungsinstrument dar.
  • Vertragslaufzeiten, die weitgehend frei vereinbar sind, und – je nach Vertragstyp – die Übernahme des Verwertungsrisikos eines zurückgegebenen Leasing-Objektes nach Vertragsablauf durch die Leasing-Gesellschaft erleichtern Ihnen sowohl die Beherrschung konjunktureller Schwankungen wie das Innovationsmanagement.

10 gute Gründe für Leasing

  1. Passgenauigkeit:Leasing-Nehmer können entsprechend ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechend festlegen, welches Investitionsgut angeschafft werden soll, zu welchem Zeitpunkt und – zumindest bei einem herstellerunabhängigen Leasing-Anbieter wie der Deutschen Leasing – bei welchem Lieferanten.
  2. Planungssicherheit: Die Höhe der Leasing-Rate und die Laufzeit des Leasing-Vertrages stehen von Anfang an fest.
  3. Flexibilität: Ob der Leasing-Nehmer oder die Leasing-Gesellschaft die Kaufverhandlungen für das Investitionsgut führt ist in einem Leasing-Vertrag ebenso weitgehend frei vereinbar wie die Frage, wer später für die Wartung und Instandhaltung verantwortlich ist, wie die jeweilige Höhe des Nutzungsentgeltes während der Leasing-Zeit gestaltet wird, wie lange das Leasing-Objekt zur Verfügung steht und wie es nach Ende der Vertragszeit weiterverwertet wird.
  4. Liquiditätseffekte: Da die Leasing-Gesellschaft die Finanzierung des Investitionsobjektes übernimmt, kommt es zum Investitionszeitpunkt nicht zu einem Liquiditätsentzug oder/und einer Ausweitung der Fremdfinanzierung. Über die Leasing-Raten werden die Kosten der Investition nach dem „Pay as you earn“ Prinzip vielmehr über die Zeitspanne verteilt, in der mit dem Leasing-Objekt Erträge erwirtschaftet werden.
  5. Bilanzeffekte: Da der Leasing-Geber juristischer Eigentümer des Leasing-Objektes ist und es in seiner Bilanz ausweist, kommt es beim Leasing-Nehmer nicht zu einer Bilanzverlängerung. Das hat positive Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote, was nicht zuletzt unter Basel-II-Gesichtspunkten sehr wesentlich ist.
  6. Steuereffekte: Leasing-Raten sind als Betriebsausgaben steuerlich sofort voll abzugsfähig. Bei einer Finanzierung durch Eigenkapital wirken dagegen nur die Abschreibungen steuermindernd.
  7. Effizienzeffekte: Leasing-Gesellschaften wie die Deutsche Leasing bieten rund um die reine Finanzierungsfunktion herum längst viele ergänzende Dienstleistungen an, die von der laufenden Wartung geleaster Maschinen oder medizinischer Geräte bis zur Übernahme des kompletten Fuhrpark- oder IT-Managements reichen. Leasing-Nehmern bietet sich damit die Chance, durch gezieltes Outsourcing Effizienzgewinne zu erzielen.
  8. Innovationseffekte: Die hohe Flexibilität bei der Laufzeit von Leasing-Verträgen erleichtert es Unternehmen, ihren Maschinenpark ständig an den schnellen technologischen Wandel anzupassen. Denn das Verwertungsrisiko für Anlagen, die nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprechen, aber durchaus noch voll produktionstauglich sind, übernimmt zu einem erhebliche Teil der Leasing-Anbieter.
  9. Auslastungseffekte: Konjunkturelle Auslastungsschwankungen lassen sich durch den Einsatz von Leasing ebenfalls flexibler auffangen als dies möglich ist, wenn die Investitionsgüter gekauft wurden.
  10. Vertriebseffekte: Neben dem unternehmensinternen Einsatz gewinnt Leasing zunehmend als Absatzförderungsinstrument Bedeutung, weil Anbieter zumal ihren internationalen Kunden neben qualitativ hochwertigen Waren und Dienstleistungen immer häufiger eine optimale Finanzierung durch einen kompetenten Partner anbieten müssen.

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