Englische Lebensversicherungen erwirtschaften aufgrund Ihrer Flexiblität und einer besseren Anlagepolitik bis heute jährlich höhere Renditen als deutsche Versicherer. Während die Deutschen Spitzenversicherer schon seit Jahren eine durchschnittliche Rendite von 4-5% erreichen, trumpfen die britischen Policen im Durchschnitt mit Renditen im zweistelligen Bereich auf.
Deutsche Versicherer haben ein Problem in Form eines Gesetzes aus dem Jahre 1903: Sie können Ihr Geld nicht so gewinnbringend anlegen, wie z.B. britische Versicherer. Das Versicherungsaufsichtsgesetz hindert die Deutschen Unternehmen daran, hohe Renditen am Aktienmarkt zu erzielen. Gegenüber der hohen Renditen im 2stelligen Bereich, den die britischen Anbieter durch moderne Anlagestrategien erzielen, erreichen deutsche Versicherungen nur eine magere Rendite von 2-3%. Daran ändern auch die Modelle von Riester und Rürup nichts.
Englische Versicherer erreichten in der Vergangenheit im Vergleich eine bis zu 8,6% höhere Rendite
Die gesetzliche Triebfeder gegen diese Wertausschöpfung ist eine geforderte Anlage von wenigstens 75% in festverzinsliche Wertpapiere. Die Angelsachsen überraschen hingegen im Durchschnitt mit acht bis 12 Prozent und bieten obendrein ein größeres Leistungsvermögen bei Renditen und Abschlussboni. Das liegt am Fehlen einschränkender Anlagegesetze durch den britischen Gesetzgeber. Somit ist eine volle Ausnutzung des Aktienmarktes erlaubt. Der Folgegefahr eines Wertverlustes bei Börsenkrisen stehen eine mehr als 180jährige Investmentpraxis und entsprechende Erfahrungen im Umgang mit dem Aktienmarkt entgegen.

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